Die anhaltenden Entwicklungen im Nahen Osten beeinträchtigen derzeit Transport- und Logistiknetzwerke in der gesamten Region und führen auf bestimmten Routen sowie an wichtigen Umschlagpunkten zu Einschränkungen. Auch Sendungen, die über regionale Drehkreuze transportiert werden, können betroffen sein.
Die Frachtführer passen ihre Abläufe entsprechend behördlicher Vorgaben an. Dies kann vorübergehend zu Kapazitätsengpässen und verlängerten Laufzeiten führen.
Die folgende Übersicht fasst die aktuellen Stellungnahmen und Maßnahmen der einzelnen Carrier zusammen.
Mitteilungen der Versanddienstleister
Emirates
Aufgrund der jüngsten Entwicklungen und vorübergehender Luftraumbeschränkungen im Nahen Osten hat Emirates Courier Express die Buchung und Annahme neuer Sendungen vorübergehend ausgesetzt.
UPS
Die UPS-Services sind beeinträchtigt; mit Serviceunterbrechungen ist zu rechnen. Besonders betroffen sind Sendungen von und nach Afghanistan, Aserbaidschan, Bahrain, Bangladesch, Eritrea, Äthiopien, Indien, Irak, Israel, Jordanien, Libanon, Kuwait, Kirgisistan, Malediven, Nepal, Pakistan, Katar, Saudi-Arabien, Seychellen, Sri Lanka, Tansania, Uganda, Vereinigte Arabische Emirate und Sambia.
UPS beobachtet die Situation kontinuierlich und hat Notfallpläne implementiert, um sicherzustellen, dass Sendungen unter den gegebenen Umständen so schnell wie möglich ihr Ziel erreichen.
Betroffene Sendungen werden mit dem Ausnahme-Code C5 – Emergency gekennzeichnet.
Die neuesten Informationen finden Sie hier.
FedEx
Flüge von und in den Nahen Osten, einschließlich Bahrain, Iran, Irak, Israel, Jordanien, Kuwait, Libanon, Oman, Katar, Vereinigte Arabische Emirate und Saudi-Arabien, sind betroffen. Dies kann zu Verzögerungen bei Sendungen führen, die in die Region gehen, aus der Region kommen oder diese durchlaufen.
Der Betrieb in Israel wird weiterhin gemäß den Vorgaben der lokalen Behörden fortgeführt; für Exporte wurden entsprechende Notfallmaßnahmen eingerichtet.
Die neuesten Informationen finden Sie hier.
DHL
DHL überwacht die Situation im Nahen Osten fortlaufend, passt Routen zur Minimierung von Störungen an und priorisiert die Sicherheit der Mitarbeitenden angesichts weitreichender Luftraumsperrungen, die sowohl Fracht- als auch Passagierflüge betreffen.
Für Sendungen von und nach Israel gelten ab dem 3. März 2026 bis auf Weiteres Zuschläge aufgrund erhöhten Risikos.
Für Sendungen von und nach Kuwait, Bahrain, Katar und Jordanien gelten diese Zuschläge ab dem 5. März 2026 bis auf Weiteres.
Die neuesten Informationen finden Sie hier.
Transglobal verfolgt die Situation aufmerksam und arbeitet eng mit Netzwerkpartnern zusammen, um Störungen nach Möglichkeit zu minimieren. Weitere Updates erfolgen, sobald neue Entwicklungen vorliegen.

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